Tervetuloa Helsinkiin.

After arriving in Helsinki on Sunday, I decided to focus on work first; there were some things I still had to prepare for Monday’s initial lesson, so I skipped the sightseeing and just went to the corner shop for the necessities.

The first day of the international project week at our partner university was slightly exhausting, but very interesting: With 17 international lecturers, there was a lot of professional exchange, but it become apparent soon enough that some of these guys would also be fun to hang out with. Another thing I learned on the first day was that Finnish people apparently have a thing for names with gemination: The class was full of students called Santtu, Mikko, Pekka, Eetu, Milla, Eliina, IIkka, Jaakko – or something ending with -i (Oskari, Torsti, Pauli, Sami).

In the afternoon, two young ladies from the organising committee took us lecturers for a city walk, providing excellent (and individual) commentary on the architecture and sights in the city centre; I really liked that this was done not by a professional tour guide, but from people who “worked” for the project week and hence had a personal connection to us. We finished the tour on the sky deck overlooking the harbour, with a glass of wine each (10 Euros/glass!); some of us continued with a rather entertaining evening in an Italian restaurant.

Nachdem ich am Sonntag in Helsinki angekommen war, habe ich mich erstmal auf die Arbeit konzentriert; da ich noch einige Dinge für den ersten Unterrichtstag vorbereiten musste, habe ich mir die Stadtbesichtigung gespart und nur das Notwendigste im Supermarkt um die Ecke gekauft.

Der erste Tag der internationalen Projektwoche an unserer Partner-Uni war zwar erschöpfend, aber auch sehr interessant: 17 Dozenten aus 10 verschiedenen Ländern sorgen dafür, dass man sich viel über die Arbeit ausgetauscht hat, aber gleichzeitig wurde schnell klar, dass man mit einigen von ihnen sicherlich auch hervorragend feiern gehen kann. Außerdem habe ich am ersten Tag gelernt, dass Finnen offenbar einen Hang zu Namen mit Gemination haben: Die Klasse war voller Studenten mit Namen wie Santtu, Mikko, Pekka, Eetu, Milla, Eliina, IIkka, Jaakko – oder irgendwas mit einem -i am Ende (Oskari, Torsti, Pauli, Sami).

Am Nachmittag haben uns zwei der Mädels vom Organisationskomitee durch die Stadt geführt und dabei sehr kundig und individuell Auskunft über Helsinki’s Architektur und Sehenswürdigkeiten gegeben. Ich fand es wirklich gut, dass wir keinen “professionellen”Stadtführer hatten, sondern jemanden, die für die Projektwoche tätig waren und daher auch einen persönlichen Bezug zu uns hatten. Wir beendeten die Tour auf der Aussichtsterrasse am Hafen mit einem Glas Wein (10 Euro/Glass!); ein paar von uns hatten dann noch einen sehr vergnüglichen Abend in einem italienischen Restaurant.

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Hej till Skandinavien.

My work has many perks I cherish: Flexible working hours, being able to choose what you want to teach, more than 4 months of paid “holidays”, being surrounded by lovely colleagues and students, getting paid for a full-time job while only doing 20 hours a week, … yes, it could be worse.

This year’s highlight, however, was the possibility to teach at one of our partner universities. I was sent an invitation last December, and after checking with the Dean and the International Office, I was given permission to go – with all expenses covered. So I was off to a week in Helsinki, but first …

Mein Job hat sehr viele Vorteile, die ich durchaus zu schätzen weiß: Flexible Arbeitszeiten, freie Wahl bei den Unterrichtsthemen, mehr als vier Monate bezahlten “Urlaub” im Jahr, mit netten Kollegen und Studierenden arbeiten, für einen Vollzeit-Job bezahlt zu werden, wenn man faktisch nur 20 Stunden unterrichtet, … ja, es könnte schlimmer sein.

Das diesjährige Highlight war aber die Chance, an einer unserer Partner-Universitäten zu unterrichten. Ich erhielt die Einladung im Dezember, und nachdem der Dekan und das Internationale Office konsultiert worden waren, durfte ich los – bei voller Kostenübernahme seitens der Uni. Also ging es für eine Woche nach Helsinki, aber erst …

STOCKHOLM!

It is always easier to fall in love with a city when the sun is shining, the people are friendly, and a common language is spoken. But I am pretty sure Stockholm would be lovable even when heavy rain is falling; two days were not enough to explore the city, so there is a strong motivation to come back. The only things I found questionable are the prices for food and drinks and the amount of Hare Krishna groups chanting their way through Gamla Stan.

Es ist immer einfach, sich in eine Stadt zu verlieben, wenn die Sonne scheint, die Menschen freundlich sind, und man eine gemeinsame Sprache spricht. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Stockholm auch liebenswert wäre, wenn eine Sintflut niederkommen würde; zwei Tage waren nicht annähernd genug, um die Stadt zu erkunden, also gibt es gute Gründe, wieder zu Besuch zu kommen. Die einzigen Dinge, die ich fragwürdig fand, waren die Lebensmittelpreise und die Unmengen an Hare Krishna-Gruppen, die singend und klatschend durch die Innenstadt zogen.

Bombino in Berlin.

It was back in January that I stumbled across the news that one of my favourite musicians would be on tour in Germany. While Bombino was also coming to Cologne, a 90 minute car drive away, I tried to stay true to my goal of travelling more and booked a ticket for … Berlin (realising that I had not been in the capital for more than 10 years). As the concert was the day after Labour Day, I managed to squeeze in one more day in Berlin to enjoy the city.

So off I went on Monday morning, arriving in Berlin at about lunch time and settling into my apartment shortly after. As with most of my travels, I decided to take a long walk – just strolling through the city, taking corners at random, looking at architecture, places, people.

Im Januar erfuhr ich durch Zufall, dass einer meiner Lieblingsmusiker in Deutschland auf Tournee gehen würde. Ich hätte zwar auch zu Bombino’s Konzert in Köln fahren können, aber getreu meinem Motto, dass ich mehr reisen möchte, habe ich mir eine Karte für Berlin gekauft (immerhin war ich seit über 10 Jahren nicht mehr in der Hauptstadt). Da das Konzert am Tag nach dem 1. Mai war, habe ich noch einen zusätzlichen Tag Aufenthalt in Berlin einschieben können.

Also ging es am Montag los nach Berlin – mittags war ich da und habe erst mal meine Wohnung in Beschlag genommen. Danach ging es zu Fuß durch die Stadt – schlendern, treiben lassen, willkürliche Strecken nehmen, Architektur, Örtlichkeiten und Leute anschauen.

The next evening, the concert was on … and it was one of the best I ever attended. The location was rather small and well-filled; Bombino played for more than 2.5 hours, with gusto and palpable joy – the crowd was enthusiastically swinging, jiving, dancing along to the rhythms.

Am nächsten Abend war das Konzert … und es war eines der besten, die ich je besucht habe. Der Konzertsaal war relativ klein und gut besucht; Bombino spielte über 2.5 Stunden, mit Gusto und offensichtlicher Spielfreude – die Besucher schunkelten, schaukelten, tanzten begeistert zur Musik. 

I was back in the apartment at midnight, still elated by a magnificent performance. On the train back the next day, I listened to his music for 3 hours straight.

Ich war um Mitternacht wieder in der Wohnung, immer noch beflügelt von der fantastischen Darbietung. Auf der Heimfahrt am nächsten Tag hörte ich mir drei Stunden am Stück seine Musik an.

Finally 70!

Last year, my cousin and I turned 70. Together, that is. So we decided to use the chance to bring together the family for an extended Sunday brunch at the end of April (which is a long time after our birthdays, but autumn and winter are not the best season for travelling long distances). Not everybody could make it, but in the end, about 18 people gathered in a restaurant in Bremen … and, judging by the laughter, had a really good time.

Im letzten Jahr wurden meine Cousine und ich 70 Jahre alt. Zusammen, versteht sich. Also haben wir die Chance genutzt, um unsere Familie Ende April zu einem ausgiebigen Sonntagsbrunch einzuladen (mehrere Monate nach unseren Geburtstagen, aber der Herbst und Winter sind nicht die besten Jahreszeiten, um große Entfernungen zurückzulegen). Es konnten nicht alle unserer Einladung folgen, aber letzten Endes haben sich 18 von uns in einem Restaurant in Bremen getroffen … und, gemessen am Gelächter, jede Menge Spaß gehabt. 

Dark and True and Tender.

After my first attempt failed due to Anna being ill, I was second time lucky and finally got what I had planned for years. It is beautiful and exactly the way I wanted it to be – and the pain was bearable, too.

Nachdem mein erster Versuch scheiterte, da Anna krank geworden war, hatte ich beim zweiten Mal mehr Glück und kriegte endlich, was ich seit Jahren geplant hatte. Es ist wunderschön und genauso, wie ich es wollte – und die Schmerzen waren gar nicht so schlimm.

 

Cirque Buffon.

The day after I had returned from the UK, a very pregnant Anna-Maria and me travelled to Gelsenkirchen to see Cirque Buffon – a modern take on the traditional circus, much like Cirque Soleil. The 2.5 hours show was filled with magic and fantastic artists, taking us away into a fairy-tale dreamland, with the pictures only marginally expressing the amazing atmosphere. In fact, it was so incredible that I will go and see it again – but that time, with M.

Am Tag nach meiner Rückkehr aus Großbritannien fuhren eine sehr schwangere Anna-Maria und ich nach Gelsenkirchen, um uns den Cirque Buffon anzusehen – eine zeitgemäße Version des traditionellen Zirkusses, ungefähr so wie der Cirque Soleil. Die zweieinhalbstündige Show war voller Magie und fantastischer Artisten, die uns in ein märchenhaftes Traumland mitgenommen haben – die Bilder können nur einen sehr eingeschränkten Eindruck der unglaublichen Atmosphäre vermitteln. Es war so unglaublich, dass ich noch mal hingehen werde – aber dieses Mal mit M.

Easter in the Peak District.

The lovely thing about visiting Robert and Neil is the fact that they always introduce me to parts of Britain I haven’t been to. That usually means they dump me in the car on a Saturday morning (me still being half asleep because it is before 9 am) and drive me through the countryside, stopping at some nice historic and/or idyllic site for a couple of hours and then moving onward to the pub.

The embarrassing part about these trips is that I am usually so tired that I hardly get where we are, as I am spending the drive either dozing off or trying to balance Barkly on my lap. So while I know that we went to the Peak District this time, I am still not entirely sure where we were exactly. But it does not really matter when the destination is as pretty as it was on that trip.

Zu den Höhepunkten meiner Besuche bei Robert und Neil gehören die Ausflüge, bei denen die Beiden mir Gegenden in Großbritannien zeigen, in denen ich noch nicht gewesen bin. Das bedeutet, dass sie mich an einem Samstag morgen ins Auto laden (meine Wenigkeit ist dann noch im Halbschlaf, da es vor 9 Uhr ist) und mich durch die Gegend fahren, bis wir an einem netten historischen und/oder idyllischen Punkt anhalten und danach zum Pub weiterfahren.

Das Peinliche an diesen Ausflügen ist, dass ich so gut wie nie weiß, wo wir eigentlich genau sind, da ich die Fahrt über entweder döse oder damit beschäftigt bin, Barkly auf meinem Schoss zu balancieren. Ich weiß zwar, dass wir dieses Mal im Peak District waren, aber ich bin etwas ratlos, wo genau. Das macht aber eigentlich nichts, denn die Aussicht war zu schön, um sich darüber großartig Gedanken zu machen.

The Easter Sunday was spent with Neil’s extended family. While I had fun winding up the kids, Neil, his mum, and his siblings did a team approach to finish a puzzle together – apparently a family tradition. The other tradition is Robert and Neil’s dad falling asleep in front of the TV. So business as usual, and just perfect the way it is.

Ostersonntag verbrachten wir bei Neil’s Familie. Während ich mich mit den Kindern amüsierte, haben Neil, seine Mutter und seine Geschwister zusammen ein Puzzle gelegt – offenbar eine Familientradition. Die andere Tradition ist, dass Robert und Neil’s Vater regelmäßig vor dem Fernseher einschlafen. Also alles wie immer … und genau richtig so.