Deflated Sex Dolls.

M was finally able to join me in Ireland on the weekend between the two summer school weeks, so on Friday afternoon I hopped on a bus to Dublin to meet him there. Note to self: In the future, I will make sure my phone is fully charged before going on a trip to avoid confusion regarding the meeting point … It might sound corny, but it is a lovely feeling to not only be able to recognise your partner from afar in a crowd, but also to feel tremendously excited about him.

While I have been to Dublin several times already, it was his first stay in Ireland, so we walked around, visited the rather magnificent Museum of Dublin, had excellent food (I introduced him to a full English breakfast – which we had at 5 pm), and finally found a small pub with a wide range of beers and ciders on offer, where we spent most of our evenings.

It is difficult to name a particular highlight because the weekend was great overall, but the sex doll lying on one of Dublin’s main roads (probably a remnant of a stag party) which looked eerily like a dead body from afar might be something I won’t forget soon.

M und ich hatten ausgemacht, dass er mich ab dem Wochenende zwischen den beiden Summer School-Wochen besuchen würde – also stieg ich am Freitag nachmittag in den Bus nach Dublin, um ihn dort zu treffen. In Zukunft sollte ich übrigens darauf achten, dass ich vor einer Reise mein Handy noch mal voll auflade, um etwaige Verwirrungen bzgl. des Treffpunktes zu vermeiden … Es klingt vielleicht schmalzig, aber es ist ein schönes Gefühl, wenn man seinen Partner nicht nur von weitem in einer Menschenmenge ausfindig machen kann, sondern auch noch unglaublich aufgeregt darüber ist.

Während ich schon des Öfteren in Dublin gewesen bin, war es sein erster Aufenthalt in Irland; von daher schlenderten wir viel herum, besuchten das famose Museum of Dublin, hatten ausgezeichnetes Essen (ich habe ihn mit “Englischem Frühstück” bekannt gemacht – um 17 Uhr), und fanden schließlich einen kleinen Pub mit einem reichhaltigen Angebot an Bieren und Apfelweinen, in dem wir die meisten unserer Abende verbrachten.

Ich weiß gar nicht, was ich als Highlight herausstellen soll, weil das ganze Wochenende großartig war, aber die Sexpuppe, die auf einer von Dublin’s Hauptstraßen lag (wahrscheinlich ein Überbleibsel einer Junggesellenparty) und von weitem einer Leiche erschreckend ähnlich sah, werde ich wohl so schnell nicht vergessen.

Herding the Pack.

A conference last summer led to a friendship with a bubbly professor of psychology, which in turn somehow developed into me having a summer school in Limerick with one of my courses. Over the duration of two weeks, the students would have three hours of lessons each day, some team activities, and lots of free-time to explore the area and city (the latter was planned by me for not entirely altruistic motives).

Eine Konferenz im letzten Sommer führte zu einer Freundschaft mit einer quirligen Professorin für Psychologie, was sich wiederum irgendwie dazu entwickelte, dass ich mit einem meiner Kurse eine Summer School in Limerick abhielt. Über eine Dauer von zwei Wochen würden die Studis täglich drei Stunden Unterricht, einige Gruppenaktivitäten, und jede Menge Freizeit haben, um Land und Leute kennen zu lernen (letztgenanntes war von mir nicht ganz uneigennützig eingeplant worden). 

In the first week, there were city walks and kayak tours … / In der ersten Woche gab es Stadtrundgänge und Kayak-Touren …

… presentations and the well-deserved rewards …  / … Präsentationen und die wohlverdiente Belohnung ….

… all kinds of music … / … alle möglichen Musikstile …

…. quiet walks along the Shannon … / … ruhige Spaziergänge entlang des Shannon …

… and copious amounts of food. / … und Unmengen an Essen. 

What I loved most, however, was having a cup of tea while watching the sunset from my kitchen. / Am meisten genossen habe ich aber die Tasse Tee, während ich von der Küche aus dem Sonnenuntergang zugesehen habe.

Yesterdays.

M had bought the tickets long before we met, but it turned out to be wise to get a spare one. My last Guns n’ Roses concert had been exactly 25 years earlier, and while my initial enthusiasm was a bit subdued (Axl Rose and his antics had managed to slightly put me off the group), I was nevertheless keen to see them again – especially in their almost original line-up.

So off we went to Nijmegen, found a parking spot at the edge of the city, and took a bus to the concert area. Inside Goffertpark, we met M’s brother and waited patiently for the concert to start. I was expecting the worst, but at 8 pm on the dot, the first riffs of “It’s so easy” resounded through the park. We managed to stand fairly close to the stage without being crushed, and soon I realised that I was thoroughly enjoying myself: The band was delivering one hit after another, its members seemed to be in a good mood and ready to give it their all, and I can only raise my hat to Axl Rose and his vocal stamina – that man can still belt it out like the best of them, for a solid 3 hours.

It was a brilliant concert, with my initial restraint giving way to proper excitement; I was singing along to most of the songs and almost had a heart attack when Angus Young joined the band on stage for two songs, including “Whola Lotta Rosie”, one of my all-time favourites. I was in such a good mood that I did not even care that we managed to get on the wrong bus on the way back to the car and had to do an involuntary round-trip through Nijmegen.

M hatte die Karten schon lange vor unserem Kennenlernen gekauft, aber es war im Nachhinein eine kluge Entscheidung, eine Karte mehr als nötig zu besorgen. Mein letztes Guns n’ Roses-Konzert war ziemlich genau 25 Jahre her, und obwohl meine anfängliche Begeisterung etwas gedämpft war (Axl Rose und seine Mätzchen hatten mir die Lust an der Band etwas verdorben), wollte ich die Band trotzdem unbedingt sehen – besonders in ihrer (fast) Original-Besetzung.

Also ging es nach Nijmegen, wo wir am Stadtrand parkten und dann mit dem Bus Richtung Konzert fuhren. Im Goffertpark trafen wir Ms Bruder und warteten geduldig auf den Beginn des Konzerts. Ich rechnete mit dem Schlimmsten, aber pünktlich um 20 Uhr schallten die ersten Riffs von “It’s so easy” durch den Park. Wir standen relativ nah an der Bühne, ohne dabei zerquetscht zu werden, und es dauerte nicht lange, bis mir auffiel, dass meine Laune immer besser wurde: Die Band lieferte einen Hit nach dem anderen ab, die Mitglieder schienen alle gut gelaunt und gewillt zu sein, alles zu geben, und ich kann vor Axl Rose und seinem Stimmvolumen nur den Hut ziehen – der Mann kann immer noch mit den Besten mithalten, und das geschlagene 3 Stunden lang.

Es war ein tolles Konzert, bei dem meine anfängliche Zurückhaltung schnell völliger Begeisterung wich; ich habe bei den meisten Liedern lauthals mitgesungen und hatte fast einen Herzinfarkt, als auf einmal Angus Young für zwei Lieder mit auf der Bühne stand, darunter “Whole Lotta Rosie”, eines meiner Lieblingslieder. Ich war so gut gelaunt, dass es mir nicht mal was ausgemacht hat, dass wir nach dem Konzert in den falschen Bus gestiegen sind und erst mal eine Ehrenrunde durch Nijmegen drehen mussten, bevor wir wieder beim Auto ankamen.

Driving into the Sunset.

On the way back from M’s brother’s birthday, we stopped for a look at the sunset over the fields. The accompanying photo set of us being “romantic” led to much amusement by families and friends and is therefore not published here for a reason.

Auf dem Heimweg vom Geburtstag seines Bruders hielten wir an, um uns den Sonnenuntergang über den Feldern anzusehen. Das dazugehörige “romantische Foto-Set” von uns führte bei Familie und Freunden zu großer Erheiterung und wird daher hier nicht veröffentlicht.