Enfant Terrible. Nice Guy.

I blame Jutta: She was the one convincing me to give Tinder another try (I had downloaded the app around Christmas time and deleted it two days later because … nope.). So I set up a new profile in early March and forced myself to check the app at least once a week. There were some matches, but barely any conversation – most of the times, I either could not be bothered or was too busy.

On an afternoon in late March, I languidly went through the profiles again when a photo of a guy sitting on a motorbike caught my attention. He had a cigarette between his lips, and usually I immediately swipe left with smokers, but there was something about him – a cheeky grin and a defiant gaze into the camera. He made me chuckle, and although there were no further information (he had not filled in the “About me” part), I swiped right … and lo and behold, we had a match.

I started texting him the same evening, realising very quickly that he a) was Dutch and b) had an outstandingly good command of English, as well as a great sense of humour. Soon enough, we were texting every day – initially, just a couple of times per day, but after a few days, we spent hours sending messages. He came across as smart, confident, and yet very caring, being equally interested in my life and opinions as in sharing his. It took less than a week to establish a rather strong connection; we were both keen on meeting, but with me being away in Hamburg for some days and he having some family commitments, it took almost two weeks for us to finally meet. As I was in the northwest anyway, visiting some friends, I suggested we could meet in the Netherlands on a Sunday afternoon.

When I arrived in W, I took a picture of a windmill and, on a whim, sent it to him, challenging him to a scavenger hunt; it says a lot about his character that he was immediately up for it. We sent each other pictures of our whereabouts, with him directing me closer to the square where he was waiting …

… and then we found each other.

Ich gebe Jutta die Schuld: Sie war diejenige, die mich überzeugt hat, Tinder noch eine weitere Chance zu geben (ich hatte die App um die Weihnachtszeit heruntergeladen und zwei Tage später gelöscht, weil … nein). Also habe ich Anfang März ein neues Profil eingerichtet und mich selbst gezwungen, die App mindestens einmal pro Woche zu benutzen. Es gab einige “Treffer”, aber nur selten eine Unterhaltung – ich hatte entweder keine Lust auf ein Gespräch oder war zu beschäftigt.

An einem Nachmittag Ende März klickte ich mich gelangweilt durch die Profile, als ich auf ein Foto von einem Typen auf einem Motorrad aufmerksam wurde. Er hatte eine Zigarette zwischen den Lippen, und normalerweise lehne ich Raucher sofort ab, aber er hatte was – sein freches Grinsen und ein herausfordernder Blick in die Kamera haben mich irgendwie angesprochen. Obwohl es keine weiteren Infos über ihn gab (er hatte den “Über mich”-Teil nicht ausgefüllt), habe ich spontan nach rechts “gewischt” … und siehe da, wir hatten einen Treffer.

Noch am selben Abend habe ich ihm eine Nachricht geschickt und schnell gemerkt, dass er a) Niederländer ist und b) hervorragende Englischkenntnisse und einen großartigen Sinn für Humor hat. Nach kurzer Zeit haben wir uns täglich geschrieben – anfangs nur ein paar Mal pro Tag, aber nach ein paar Tagen verbrachten wir Stunden damit, uns Nachrichten zu schicken. Er wirkte intelligent, selbstbewusst und gleichzeitig sehr einfühlsam und war ebenso an meinem Leben interessiert wie daran, mir von seinem zu erzählen. Nach weniger als einer Woche hatte ich das Gefühl, ihn bereits ewig zu kennen. Wir wollten uns unbedingt treffen, aber da ich für einige Tage in Hamburg war und er familiäre Verpflichtungen hatten, dauerte es letztendlich fast zwei Wochen, um einen Termin zustande zu bekommen. Da ich sowieso im Nordwesten unterwegs war, um einige Freunde zu besuchen, schlug ich ihm vor, dass wir uns am Sonntagnachmittag in den Niederlanden treffen könnten.

Als ich in W ankam, machte ich ein Bild von einer Windmühle, und aus einer Laune heraus schickte ich ihm das Foto zu und forderte ihn zu einer Schnitzeljagd heraus; dass er darauf sofort eingegangen ist, sagt schon viel über ihn aus. Wir schickten einander Bilder von unseren Standorten, und er dirigierte mich immer näher zu dem Platz, an dem er auf mich wartete ….

… und dann haben wir uns gefunden. 

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