Autopilot.

I am tired. Knackered even. To the point that while I still manage to do my job (as in, lecturing), I am struggling to stay awake as soon as I am sitting down, and that includes my office chair. The workload in the last weeks was immense, with me working Fridays until 9pm and Saturdays till lunchtime; the Friday course is thankfully over now, and the Saturday course has been brought down to meetings every fortnight, and yet I feel like I have missed out on several hours nights of sleep. I would usually put the tiredness down to the season and the according weather, but November has been very mild and sunny; and although my timetable is rather packed, I still manage to leave work before sunset every other day. But coming home means either marking student papers, correcting articles for colleagues, or writing my own research papers; after about 30 minutes, I can feel my eyelids getting heavier and heavier. I soldier on because these things need to be done, but I am counting the days until the Christmas break, which I will probably spend hibernating.

My birthday is also approaching; as I mentioned earlier, I don’t really care about it, but I am generally inclined to analyse myself, and on birthdays or holidays I have the tendency to be even stricter with myself than usual. This year, for the first time in 14 years, I will celebrate my birthday outside Europe, far away from friends and family. I am presenting at a conference in New York, and while I am excited about the chance to meet other researchers from my networks (and visit NY again), I am not sure how to feel about the fact that I will be by myself on my birthday, with nobody there to distract me (or willing to listen to me waffling about my life). On the other hand, given my physical state at the moment, it could well be that I will spend five out of six days in New York just … sleeping.

Ich bin müde. Völlig ausgelaugt. Ich schaffe es zwar noch, meine Arbeit zu machen (= zu unterrichten), aber mir fallen die Augen zu, sobald ich mich hinsetze, und das passiert mir sogar auf meinem Bürostuhl. Die Arbeitsbelastung in den letzten Wochen war enorm; ich habe Freitags bis 21 Uhr und Samstags bis mittags gearbeitet. Der Freitagskurs ist jetzt Gott sei Dank zu Ende, und der Kurs am Samstag findet nur noch alle zwei Wochen statt, aber dennoch fühle ich mich, als würden mir mehrere Stunden Nächte Schlaf fehlen. Normalerweise würde ich die Müdigkeit auf das Wetter schieben, aber der November war bisher mild und sonnig, und obwohl mein Stundenplan vollgepackt ist, schaffe ich es immerhin jeden zweiten Tag, vor Sonnenuntergang das Büro zu verlassen. Aber nach Hause zu kommen bedeutet dann, dass ich entweder Aufgaben meiner Studenten korrigiere, Artikel für Kollegen gegenlese oder an meiner eigenen Forschung arbeite; nach nicht mal 30 Minuten kann ich fühlen, wie meine Augenlider immer schwerer werden. Ich beiße mich durch, weil ich weiß, dass diese Dinge abgearbeitet werden müssen, aber ich zähle schon die Tage bis zu den Weihnachtsferien, in denen ich wahrscheinlich in eine Art Winterschlaf fallen werde.

Außerdem nähert sich mein Geburtstag; wie ich bereits erwähnt habe, mache ich mir nicht so viel aus dem Tag, aber ich neige dazu, mich selbst zu analysieren, und an Geburts- oder Feiertagen wird diese Tendenz nur noch stärker. Dieses Jahr werde ich meinen Geburtstag zum ersten Mal seit 14 Jahren nicht in Europa feiern, sondern weit weg von Freunden und Familie. Ich bin auf einer Konferenz in New York, und während ich mich einerseits darauf freue, andere Forscher aus meinem Fachgebiet kennen zu lernen (und mal wieder New York zu besuchen), bin ich mir noch nicht sicher, wie ich damit umgehen soll, dass ich an meinem Geburtstag alleine bin – ohne jemanden, der mich ablenkt (oder bereit ist, meinem Geschwafel zu zuhören). Andererseits: Wenn ich meinen momentanen physischen Zustand betrachte, könnte es durchaus sein, dass ich an 5 von 6 Tagen in New York … einfach nur schlafe.

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2 thoughts on “Autopilot.

  1. Faru 26 November 2015 / 12:51 pm

    Zumindest in Gedanken werde (nicht nur ich) an deinem Geburtstag bei dir sein :*

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    • Tinka 26 November 2015 / 6:59 pm

      Ich hoffe immer noch, dass Du spontan mitkommen kannst… ;o)

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