A new beginning.

It has been ages since I posted something on this blog. This was due to several things:

First of all, there was my master viva which I had to attend to finally pass the first year of my distance study. Given that this viva actually took place in France, it meant taking two days of holiday, booking a flight, renting a car, and finding a place to stay – all of which I managed to arrange without any difficulties. What I couldn’t arrange, though, was the severe storm raging over Germany the evening before my flight, resulting in a lot of flights being cancelled – including mine. My mental state when arriving at the airport and being told that there were no flights (and would not be for the foreseeable future) was a mix of panic and resignation. I dropped my prof an email, explaining why I couldn’t make it, and went back home, feeling somewhat defeated. After some emailing back and forth, my prof agreed on letting me take the viva via skype a couple of days later. To be honest, I was terrified as I somehow had the irrational belief that me not being able to make it to France would automatically result in a lower mark. I shouldn’t have worried – after merrily chatting away for over an hour, my examiners presented me with 17/20 – one of the highest marks possible in the French marking system. I was so relieved that I actually started to cry. Professionality at its best.

I didn’t have much time to relax, though: The exam period at university started, so I needed to compile, inviligate and correct exams, calm down hypernervous students, and write recommendations for studies abroad. On top of all this, I also had to arrange the move back to my home town. If it hadn’t been for the help of my friends and especially my dad who basically renovated the new flat all by himself, I would have had more than one nervous breakdown along the way. But somehow we pulled it off, and now it’s already six weeks since I moved in. Time really flies.

I have already welcomed some visitors here in my new surroundings, and one of the first questions they ask is whether I feel ‘cramped’ now due to the smaller size of the flat. Honestly? No, I don’t. It’s certainly a major change from the house I used to live in – not only is the flat smaller, it’s also right in the city centre, about 100 metres away from the botanic gardens and a mere 250 metres away from the castle. But then the street I live in is really quiet, in a residential neighbourhood with some families and elderly people; it’s not like I am suddenly living in downtown Manhatten. The flat is big enough to comfortably store everything of importance to me (read: my books and kitchen stuff), and even in the old house, I rarely used more than three rooms. Because let’s face it: I am single – how much space do I really need?

There is something I do miss, however, though technically speaking it is not a thing, but a being: Jack. Not having him here makes me realise that home is not always a place, but more often a person. Just like my grandma always represented ‘home’ for me when I was a child, for the last ten years Jack was the embodiment of home for me: wherever he was, I felt at home. It was his presence that made me not only relax, but also gave me a sense of belonging – maybe not to a place, but to be part of a unit, part of a team, part of something that offered security and unconditional love.

Occasionally I am quite melancholic about him not being with me anymore. There are times when watching a dog food commercial on TV makes me start crying. But I have also realised that this new life offers the chance of a new beginning, a chance to focus on things I could not or would not do because he was part of my life and I was responsible for him. It is the time for a more active social life, for another chapter in my studies, for a full-time work contract, for more frequent and more extensive travels. And the best part about this: Whenever I do these things, Jack will be with me.

Es ist mal wieder Ewigkeiten her, seitdem ich etwas in diesem Blog veröffentlicht habe. Das lag an ganz unterschiedlichen Dingen:

Zuerst war da meine Master-Verteidigung, an der ich teilnehmen musste, um das erste Jahr meines Fernstudiums abschließen zu können. Da diese Verteidigung in Frankreich stattfand, hieß das für mich: Zwei Tage Urlaub nehmen, Flug buchen, Auto anmieten, und eine Übernachtungsmöglichkeit finden. Das alles stellte auch kein Problem für mich dar … ganz im Gegensatz zu dem Sturmtief, dass in der Nacht vor meinem Abflug über Deutschland hinwegraste und dafür sorgte, dass diverse Flüge storniert wurden – darunter auch meiner. Als ich am Flughafen ankam und mir gesagt wurde, dass es keine Flüge gäbe (und auch in absehbarer Zeit keine geben würde), schwankte mein mentaler Zustand zwischen Panik und Resignation. Ich schickte meiner Professorin eine Email, in der ich kurz erklärte, was los war, und fuhr völlig niedergeschlagen zurück nach Hause. Nach einigem Hin und Her bot mir meine Professorin dann an, die Verteidigung ein paar Tage später über Skype abzuhalten. Ehrlich gesagt war ich fest davon überzeugt, dass mein Nicht-Erscheinen in Frankreich automatisch eine schlechtere Benotung nach sich ziehen würde – entsprechend nervös ging ich in die Prüfung. Ich hätte mir keine Sorgen zu machen brauchen – nachdem wir uns über eine Stunde lang entspannt unterhalten haben, gaben mir meine Prüfer die Note 17/20 – eine der höchstmöglichen Noten im französischen Bewertungssystem. Ich war so erleichtert, dass ich erstmal angefangen habe zu heulen. Professionell bis in die Haarspitzen. 

Ich hatte allerdings nicht viel Zeit, um mich zu entspannen: Der Prüfungszeitraum an der Uni fing an, also musste ich Klausuren erstellen, beaufsichtigen und korrigieren, hypernervöse Studenten beruhigen und Empfehlungen für Auslandssemester schreiben. Darüber hinaus musste ich auch noch meinen Umzug zurück in meine Heimatstadt organisieren. Wenn es nicht meine Freunde und vor allem meinen Papa geben würde, der die neue Wohnung quasi im Alleingang renoviert hat, hätte ich zwischenzeitlich mehr als einen Nervenzusammenbruch gehabt. Aber irgendwie haben wir es durchgezogen, und jetzt ist der Umzug schon sechs Wochen her. Die Zeit fliegt nur so dahin.

Ich habe bereits einige Besucher in meiner neuen Wohnung empfangen dürfen, und eine der ersten Fragen, die mir jeder stellt, ist, ob ich mich jetzt ‘eingeengt’ fühle, da meine neue Wohnung ja um einiges kleiner ist. Ganz ehrlich? Nein, überhaupt nicht. Natürlich ist es eine enorme Umstellung im Gegensatz zu dem Haus, in dem ich vorher gelebt habe – nicht nur, weil die Wohnung kleiner ist, sondern auch, weil sie sehr zentral liegt: Es sind ca. 100 Meter bis zum botanischen Garten und 250 Meter bis zum Schloss. Aber die Straße, in der ich lebe, ist wirklich sehr ruhig und liegt in einer beschaulichen Nachbarschaft mit einigen Familien und älteren Leuten; es ist ja nicht so, als ob ich plötzlich in Downtown Manhatten leben würde. Die Wohnung ist außerdem groß genug, um alle wichtigen Dinge (heißt: Bücher und meine Küchensachen) unterzubringen, und selbst im alten Haus habe ich nicht mehr als drei Räume gebraucht. Denn seien wir mal ehrlich: Ich bin Single – wie viel Platz brauche ich denn schon?

Es gibt allerdings doch etwas, dass ich vermisse, obwohl man genau gesagt nicht von einem etwas, sondern von einem Jemand sprechen muss: Jack. Dass er nicht mit hier ist, macht mir mal wieder deutlich, dass Zuhause nicht unbedingt ein Ort, sondern oft eine Person ist. Genauso wie für mich als Kind meine Oma  ‘Zuhause’ verkörpert hat, war Jack für mich in den letzten zehn Jahren der Inbegriff von Zuhause: Wo er war, habe ich mich heimisch gefühlt. Es war seine Gegenwart, die nicht nur dazu geführt hat, dass ich mich entspannt habe, sondern mir auch ein Gefühl von Zugehörigkeit gegeben hat – vielleicht nicht zu einem Ort, aber als Teil einer Einheit, als Teil eines Teams, als Teil von etwas, das einem Sicherheit und unbedingte Liebe vermittelt hat. 

Manchmal werde ich melancholisch, weil er nicht mehr bei mir ist. Es gibt Zeiten, da reicht die Hundefutter-Werbung im Fernsehen aus, um mich zum Weinen zu bringen. Aber ich habe auch gemerkt, dass dieses neue Leben die Chance auf einen Neuanfang bietet, eine Chance, mich auf Dinge zu konzentrieren, die ich nicht tun konnte oder wollte, weil er Teil meines Lebens war und ich für ihn verantwortlich war. Jetzt ist die Zeit für ein aktiveres Sozialleben, für ein weiteres Kapitel in meinem Studium, für eine Vollzeitanstellung, für häufigere und ausgedehntere Reisen. Und das Beste daran ist: Bei all diesen Dingen wird Jack immer bei mir sein. 

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