Drenched in Guinness.

I haven’t written much about the Euro 2012 yet. That does not mean I am not watching – so far, I have seen all the important games (important = Germany or England playing), but I watched them either home alone or with my parents (the latter option usually means good fun and tons of food).

For the last English group match, I decided to meet up with Silke in our local, the ever-so-wonderful James. We were pretty early, so we had enough time to catch up with the latest developments before the broadcast started. Although Silke and I try to meet up more regularly nowadays (at least every fortnight), there is always so much to talk about that it sometimes feels we haven’t seen each other for ages. Armed with two pints of malt beer (alcoholic for Silke, non-alcoholic for me), we eagerly awaited the beginning of the match when heavy arm flailing on my part led to a sudden knock over of Silke’s pint – and left both of us soaked with Guinness about 5 minutes before kick-off.

While Silke rushed home to change her clothes, I spent the next five minutes in the bathroom, trying to wash the smell of beer out of my shirt and trousers, while simultaniously cursing myself for missing the national anthem – more or less my favourite part with any England match. I sat down again just in time for kick-off, looking like a slightly sheepish contestant in a wet t-shirt competition. When Silke arrived back 10 minutes into the match, we made sure to put the glasses as far out of reach as possible.

The match itself was spent getting agitated about England’s performance (me), feeling embarrassed for the young Americans sitting next to us (Silke) who apparently had no clue about football, Europe, or life in general, and talking about all sorts of things (Silke and me). We cheered when England scored, made fun of Rooney’s hair (seriously, Wayne?), and cringed when Ukraine’s goal was disallowed.

It was an entertaining evening with loads of laughter, deep conversations, and not least a win by my favourite team. The persistent smell of Guinness was something I could have passed on, however.

Ich habe bisher nicht viel über die Euro 2012 geschrieben. Das heißt aber nicht, dass ich sie mir nicht anschaue – ich habe bis jetzt jedes wichtige Spiel gesehen (wichtig = Deutschland oder England spielen), aber ich habe die Spiele entweder alleine zuhause oder mit meinen Eltern geschaut (die letztgenannte Option läuft immer auf einen hohen Unterhaltungsfaktor und tonnenweise Essen hinaus).

Das letzte englische Gruppenspiel wollte ich zusammen mit Silke anschauen, und zwar in unserem Stammlokal, dem wunderbaren James. Wir waren ziemlich früh vor Ort und hatten daher genügend Zeit, um uns gegenseitig auf den neuesten Stand zu bringen. Obwohl Silke und ich mittlerweile versuchen, uns regelmäßig zu treffen (ungefähr alle zwei Wochen), gibt es immer soviel zu erzählen, dass man meinen könnte, wir hätten uns Jahre nicht gesehen. Bewaffnet mit 2 Gläsern Malzbier (alkoholisch für Silke, nicht-alkoholisch für mich) warteten wir gespannt auf den Beginn des Spiels, als hektisches Herumwedeln meinerseits dazu führte, dass Silke’s Glas umgestoßen wurde – und wir beide 5 Minuten vor dem Anstoß auf einmal komplett in Guinness getränkt waren.

Während Silke nach Hause eilte, um ihre Klamotten zu wechseln, verbrachte ich die nächsten 5 Minuten auf der Damentoilette, um den Biergeruch auf meinem T-Shirt und meiner Hose zu waschen, während ich mich gleichzeitig dafür verfluchte, dass ich die Nationalhymne verpassen würde – für mich mehr oder weniger der beste Teil eines jeden England-Spiels. Rechtzeitig zum Anstoß saß ich wieder auf meinem Platz, wobei ich wahrscheinlich aussah wie eine etwas belämmerte Teilnehmerin bei einem Wet-T-Shirt-Wettbewerb. Als Silke nach 10 Minuten Spielzeit wieder zurückkam, stellten wir sicher, dass die Gläser so weit wie möglich von uns entfernt waren.

Das Spiel selbst verbrachten wir mit aufgeregter Anteilnahme hinsichtlich der englischen Leistung (ich), fremdschämen in Bezug auf die jungen Amerikaner neben uns (Silke), die offensichtlich weder Ahnung von Fußball, Europa, oder dem Leben an sich hatten, und einer Unterhaltung über alles und nichts (Silke und ich). Wir jubelten, als England das Tor machte, lästerten über Rooney’s Haare (ernsthaft, Wayne?), und zuckten zusammen, als das Tor der Ukraine nicht anerkannt wurde.

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend mit viel Gelächter, tiefgründigen Unterhaltungen, und nicht zuletzt dem Sieg meiner Lieblingsmannschaft. Auf den hartnäckigen Geruch von Guinness hätte ich allerdings verzichten können.

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