“Could you please win another war?”

The British-German society (of which I am a member) had sent out invitations for a “Cheese & Wine” evening at one of the British army barracks in Münster. It was promoted as pretty much the last chance to see this particular barracks while it is still used by the Brits, as they are leaving this year – after more than 70 years in Münster. I convinced Silke to be my wingwoman for the occasion, and after some minor resistance (“They will all speak with British accents – I won’t understand a word!”), my American girl caved in and trudged along.

Which was a fantastic decision as it was a hoot. Silke and I were in hysterics before we even entered the facility, as we were imagining us crashing the gate in action movie fashion. The fact that Silke’s name was not in the visiting book and she got handed a “free exit pass” did not help to calm us down. When we had finally found the right building (after fretting about whether I was supposed to drive on the right or left side on the barracks’ streets), we were certain we would either be kicked out any minute or never see the daylight again.

The officers’ mess is located in a splendid building (originally built by the Luftwaffe – at least they were good at construction), and there were quite a few British officers in attendance. At first, I got a bit confused by all the uniforms and managed to accidentally insult the Lieutenant-Colonel by mistaking him for one of the Majors, but after a while (and with some help from the immensely friendly female Captains), I got the ranks sorted out.

There were literally tons of cheese, some wine (Silke stoutly stuck to the sparkling wine), men in uniform (generally about half a foot smaller than me – what is it with British men and their shortness?!), and finally, a marching band. The look on Silke’s face was a cross between amusement and horror, and at first I wasn’t entirely sure myself whether I wanted to laugh or cry. But the guys were really good, and I found myself teetering and humming along, much to the entertainment of the other guests. Silke finally came to the conclusion that the British Army is not so much different from your average carneval association, and therefore started to enjoy the whole thing.

We met several British officers and civilians, and by the end of the night I was immersed in a rather animated conversation with some of the female Captains and the Lieutenant-Colonel’s wife about cows (and why they can’t walk down the stairs), pet names for lovers, and the German education system. Silke had meanwhile made fast friends with some of the guys and was chatting away with a Major, thus making nonsense of the whole wingwoman thing. It was me who had to drag her away from the group when it was time to leave, not the other way round. Silke, we need to work on our fine tuning – but it was lovely of you to come along!

Die Deutsch-Britische Gesellschaft (in der ich Mitglied bin) hatte eine Einladung rumgeschickt für einen “Cheese & Wine” Abend in einer der britischen Kasernen in Münster. Der Abend wurde als mehr oder weniger letzte Chance angepriesen, noch einmal diese bestimmte Kaserne zu besichtigen, solange sie noch von den Briten besetzt ist, da die britische Armee uns dieses Jahr verlässt – nach mehr als 70 Jahren in Münster. Ich überredete Silke, meine Rückendeckung zu sein, und nach geringerem Widerstand (“Die reden da alle mit britischem Akzent – ich werde kein Wort verstehen!”) gab meine Amerikanerin nach und trottete mit mir mit.

Was eine ganz großartige Entscheidung war, denn der Abend war der Brüller. Silke und ich hatten bereits Lachkrämpfe, bevor wir überhaupt das Gelände betraten, da wir uns vorstellten, wie wir – ganz im Action Film-Stil – mit quietschenden Reifen das Tor durchbrechen würden. Die Tatsache, dass Silke’s Name nicht auf der Besucherliste war und sie daher einen “Freien Passierschein” in die Hand gedrückt bekam, hat nicht dazu beigetragen, dass wir uns wieder beruhigt haben. Als wir endlich das richtige Gebäude gefunden hatten (nachdem wir uns kurz den Kopf darüber zerbrachen, ob wir innerhalb der Kaserne auf der linken oder der rechten Seite fahren müssen), waren wir fest davon überzeugt, entweder jeden Moment rausgeschmissen zu werden, oder nie wieder das Tageslicht zu sehen.

Die Offiziersmesse ist in einem traumhaft schönen Gebäude untergebracht (ursprünglich von der Luftwaffe errichtet – immerhin waren sie gut im Bauen), und es waren zahlreiche britische Offiziere anwesend. Zuerst haben mich die Uniformen leicht verwirrt, was dazu führte, dass ich aus Versehen direkt den Lieutenant-Colonel beleidigt habe, indem ich ihm mit einem seiner Majore verwechselt habe, aber nach einer Weile (und mit Hilfe der unglaublich netten weiblichen Captains) hatte ich den Dreh raus.

Es gab ungelogen Tonnen von Käse, etwas Wein (Silke hielt sich tapfer am Sekt fest), Männer in Uniform (die generell einen halben Kopf kleiner waren als ich – woher kommt es nur, dass Briten so unglaublich kurz gewachsen sind?!), und schließlich eine Marschkapelle. Silke’s Gesichtsausdruck war eine Mischung aus Erheiterung und blankem Horror, und zuerst war ich mir selber nicht sicher, ob ich lachen oder weinen sollte. Aber die Jungs waren wirklich gut, und ich habe schließlich sogar mitgewippt und gesummt, sehr zur Unterhaltung der anderen Gäste. Silke kam irgendwann zu dem Entschluss, dass die britische Armee im Großen und Ganzen sehr viel Ähnlichkeit mit dem durchschnittlichen Karnevalsverein hat, und fing so langsam an, die Sache zu genießen. 

Wir lernten zahlreiche britische Offiziere und Zivilisten kennen, und am Ende des Abends war ich mit einigen der weiblichen Captains und der Frau des Lieutenant-Colonels in eine angeregte Unterhaltung über Kühe (und warum sie keine Treppen runtergehen können), Spitznamen für Liebhaber, und das deutsche Bildungssystem vertieft. Silke hatte währenddessen Freundschaft mit einigen der Herren geschlossen und plauderte mit einem der Majore, was die ganze “Rückendeckung”-Geschichte ad absurdum führte. Als es Zeit war zu gehen, war ich diejenige, die sie von der Gruppe wegzerren musste, nicht umgekehrt. Silke, wir müssen an unserer Feinabstimmung arbeiten – aber es war so schön, dass Du mitgekommen bist!

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2 thoughts on ““Could you please win another war?”

  1. Pingback: Wingwoman
  2. Silke 11 March 2012 / 10:24 am

    Vielen Dank für die Einladung, ich bin immer sehr gerne Deine +1! : **

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