Ask Tinka, Part I.

A friend of mine sent me a long list of questions recently (she either has way too much time on her hands, or she is just being incredibly nosy), and I was supposed to answer these questions in an effort to “get to know each other better”. Now I am rather open about myself, but I just don’t have the time to answer what appears to be 50+ questions. So I decided to put them on my blog and answer them whenever there is a bit of boredom. Here’s the first part:

  • If you could meet anyone on this earth, who would it be?

The first thing that came to my mind was … ‘nobody’. I suppose this is not about friends or family who I can (theoretically) meet more or less anytime I would like to, but about a celebrity, a famous person, somebody I admire. The thing is: I honestly can’t come up with anybody I am desperate to meet. I don’t get overly excited about people I don’t know personally, so although I might admire a musician, an actor or a scientist, I don’t exactly feel the urge to meet any of them.

Other than that: Would the father of my prospective children please stand up?

  • What do you think about the most?

Apart from such mundane things such as work, food, my social life, and where to get those sweets they had in the café the other day? I’d say I reflect on my life quite a lot: Where am I heading at the moment? Am I happy? Do I do justice to myself and others? I don’t dwell on it, however – pondering is ok from time to time, but living is more important.

  • What is your strangest talent?

Being ridiculously unphotogenic.

  • What’s the worst place you have ever been to?

In terms of travel: I had some days in Alice Springs which were rather awful. I just couldn’t really cope with the amount of bone-dry VASTNESS around the place, plus it was scorchingly hot and I felt rather depressed anyway.

That said: Inside my mind.

  • Do you prefer to be behind the camera or in front of it?

Are we talking about porn or just home videos?

  • How do you vent your anger?

I rant. Or to be more precise, I verbally abuse inanimated objects: I grumble, grouch, shout, and sometimes even yell at the furniture or into space. I never abuse people like this, though.

Unless I am watching a Pauli match and the team is displaying a shocking lack of battle fever – in this case, the Pauli players will be the receivers of my full and strident wrath. You know I am on fire when hardboiled Ultra fans are anxiously backing away from me, trying to avoid my gaze.

  • Love or lust?

Love. Lust might diminish, love (hopefully) won’t.

  • Is there anything pink within 10 feet of you?

Not if I can help it.

  • What’s a song that always makes you happy when you hear it?

There are more, but this one is definitely on top of my list.

*****

Eine Freundin hat mir neulich eine lange Liste mit Fragen geschickt (entweder hat sie viel zu viel Freizeit, oder sie ist einfach nur unglaublich neugierig), und ich sollte diese Fragen beantworten, damit wir uns “besser kennenlernen”. Nun bin ich zwar wirklich sehr offen, was meine Person angeht, aber ich habe weiß Gott nicht die Zeit, über 50 Fragen zu beantworten. Also habe ich mich entschlossen, die Fragen auf meinen Blog zu stellen und dann zu beantworten, wenn ich gerade mal etwas Ruhe habe. Hier ist der erste Teil:

  • Wenn Du irgendjemanden auf der Welt treffen könnte, wer würde das sein?

Der erste Gedanke, den ich hatte, war … niemand. Ich gehe mal davon aus, dass die Frage sich nicht um Familie oder Freunde dreht, die ich ja (theoretisch) mehr oder weniger immer dann sehen kann, wenn ich Lust dazu habe, sondern um Prominente, berühmte Personen, Menschen, die ich bewundere, etc. Das Ding ist: Ich kann ernsthaft mit niemandem aufwarten, den ich unbedingt kennenlernen möchte. Ich werde nicht gerade emotional bei Personen, die ich nicht persönlich kenne, und von daher kann es zwar sein, dass ich einen Musiker, Schauspieler, oder Wissenschaftler bewundere, aber ich bin nicht unbedingt versessen darauf, einen von denen zu treffen. 

Davon mal abgesehen: Würde sich der Vater meiner zukünftigen Kinder bitte zu erkennen geben?

  • Worüber denkst Du am meisten nach?

Ähh … mal abgesehen von solch banalen Sachen wie Arbeit, Essen, meinem Sozialleben, und wo ich die Süssigkeiten herkriege, die es neulich in dem Cafè gab? Ich würde sagen, dass ich mein eigenes Leben sehr häufig reflektiere: Wohin geht die Reise im Moment? Bin ich glücklich? Werde ich mir und anderen gerecht? Ich beschäftige mich aber nicht stundenlang damit – darüber nachdenken ist ab und zu in Ordnung, aber das Leben an sich ist wichtiger. 

  • Was ist Dein eigenartigstes Talent?

Ich bin unglaublich unfotogen.

  • Welcher Ort war der schlimmste, an dem Du jemals warst?

In Bezug auf Reisen: Ich hatte einige Tage in Alice Springs, die ziemlich furchtbar waren. Ich kam überhaupt nicht mit der unermesslichen, staubtrockenen WEITE drumherum klar, und außerdem war es brüllend heiß und ich war ohnehin leicht depressiv. 

Generell: In meinem Kopf.

  • Bist Du lieber vor oder hinter der Kamera?

Reden wir jetzt von Pornos oder normalen Filmen?

  • Wie machst Du Deinem Ärger Luft?

Ich gebe wilde Schimpftiraden von mir. Oder präziser gesagt, ich beleidige leblose Objekte: Ich motze, meckere, schreie und gegebenenfalls brülle die Möbel an. Ich beschimpfe allerdings niemals Menschen auf diese Art und Weise.

Außer ich schaue mir ein Pauli-Spiel an und das Team offenbart einen schockierenden Mangel an Kampfgeist – in diesem Fall bekommen die Pauli-Spieler meine unbändige und lautstarke Wut zu spüren. Man merkt, dass ich in Höchstform bin, wenn hartgesottene Ultra-Fans ängstlich von mir wegrücken und versuchen, meinem Blick auszuweichen.

  • Liebe oder Lust?

Liebe. Die Lust nimmt eventuell ab, die Liebe (hoffentlich) nicht.

  • Gibt es in einem Umkreis von 3 Metern gerade etwas pinkfarbenes?

Nicht, wenn ich es verhindern kann.

  • Welches Lied macht Dich jedes Mal glücklich, wenn Du es hörst?

Siehe oben. Es gibt noch andere auf meiner Liste, aber dieses Lied steht definitiv an der Spitze. 

A Weekend of Reunions.

I finally, finally saw Silke again on Friday, for a coffee at FYAL, some book shopping, and an ice-cream. It wasn’t really long enough given that we hadn’t seen each other for almost six weeks, but it was a start. As I will spend my Fridays in Münster for the next months, there should be some time for regular lunches together.

In the evening, I was off to a Mongolian restaurant for some quality time with the English regulars. The food was excellent (and plentiful – after the fourth walk to the buffet I felt close to bursting), and the mood was boisterous. So much in fact that I am still surprised the staff didn’t kick us out… especially after Claudia almost mistook the flycatcher for honey which resulted in a mutual laughing fit. It’s never a good sign when other guests leave their table in a hurry with an aghast facial expression, muttering “This isn’t normal” under their breaths.

After being invited for a coffee by the very likable Stefan on Saturday afternoon, I drove to Münster to attend Gesa’s birthday party. It ended up being a very cosy round, with cheesy niblets for Sabine and sour snups for the rest of the gang. Although the majority of them wanted to hit the sack as early as 11pm, my nagging (“It ELEVEN o’clock, guys!”) did work – we left all together at 2am. It was a very relaxed and funny evening, and yet we were all aware that somebody was missing. Get well soon, luv.

Ich habe am Freitag endlich, endlich Silke wiedergesehen – auf einen Kaffee im FYAL, für einen kleinen Bücherbummel, und ein Eis. Es war nicht wirklich lang genug, wenn man bedenkt, dass wir uns fast sechs Wochen lang nicht gesehen hatten, aber es war schon mal ein Anfang. Da ich meine Freitage in den nächsten Monaten in Münster verbringen werde, sollten wir die Zeit für regelmäßige Mittagessen finden.

Abends habe ich mich dann für ein paar gemütliche Stunden mit dem Englisch-Stammtisch beim Mongolen getroffen. Das Essen war ausgezeichnet (und reichlich – nach dem vierten Gang zum Büffet war ich kurz vorm Platzen), und die Stimmung war ausgelassen. So sehr, dass ich immer noch überrascht bin, dass uns die Belegschaft nicht rausgeschmissen hat…. insbesondere, nachdem Claudia fast den Fliegenfänger mit dem Honig verwechselt hätte, was in einem gemeinsamen Lachkrampf resultierte. Es ist nie ein gutes Zeichen, wenn andere Gäste eilig ihren Tisch verlassen, mit einem fassungslosen Gesichtsausdruck und “Das ist doch nicht normal!” vor sich hinmurmelnd.

Nachdem ich Samstag nachmittag von dem sehr liebenswerten Stefan auf einen Kaffee eingeladen worden bin, bin ich nach Münster zu Gesa’s Geburtstagsparty gefahren. Die endete in einer sehr gemütlichen Runde, mit Käsehäppchen für Sabine und saurer Schnüre für den Rest der Truppe. Obwohl ein Großteil bereits um 23 Uhr in die Falle wollte, hat mein Nörgeln (“Leute, es ist ELF Uhr!”) dann doch was gebracht – wir sind alle zusammen um 2 Uhr gegangen. Es war ein sehr entspannter und lustiger Abend, und dennoch war uns allen bewusst, dass jemand aus der Runde gefehlt hat. Werde schnell wieder gesund, Liebes.

The new Team Mascot.

Lessons I’ve learned during my weekend in Hamburg:

  • Always take a bottle of water with you when driving to Hamburg. Thus, you will not be in any danger of suffering slow death by dehydration when stuck in a 12k jam.
  • When she is drunk, Frauke chats up unknown men and asks to see their cucumber.
  • Jen and I can and always will be able to finish each other’s sentences, except for those rare occasions when I completely lose the ability for coherent speech (“infectable” and “saturfied” come to mind).
  • Even though I had made a vow to myself not to cry when saying goodbye to Louise, I was once again a soppy mess.
  • My aunt is not able to differentiate between left and right. So when she says “Right!”, look/turn left, and you are on the safe side. She is also unable to walk down the stairs whilst laughing.
  • When Mark says, “I’m coming back in a minute”, it actually translates to “I am going to bed, never to be seen again”.
  • I can influence the performance of the Pauli team by hurling verbal abuse at the players – “For God’s sake, RUN, you daft git!” was one of the more harmless things shouted. I can also yell them to victory and predict the outcome of the match. The official announcement of me being the new team mascot seems imminent.
Lektionen, die ich während meines Wochenendes in Hamburg gelernt habe:
  • Man sollte immer eine Flasche Wasser mitnehmen, wenn man nach Hamburg fährt. So entgeht man der Gefahr, den langsamen Tod durch Dehydration zu sterben, wenn man in einem 12 Kilometer Stau steht.
  • Wenn sie betrunken ist, spricht Frauke fremde Männer an und fragt, ob sie deren Gurke sehen kann.
  • Jen und ich können und werden in alle Ewigkeit gegenseitig unsere Sätze beenden, außer bei den seltenen Gelegenheiten, in denen ich komplett die Fähigkeit für kohärente Sprache verliere (“ansteckbar” und “gesättigt” kommen einem in den Sinn).
  • Obwohl ich mir selber geschworen hatte, nicht zu weinen, wenn ich mich von Louise verabschiede, war ich ein tränenüberströmtes Wrack.
  • Meine Tante ist nicht in der Lage, links und rechts zu unterscheiden. Wenn sie also “Rechts!” sagt, einfach nach links schauen/drehen, und man ist auf der sicheren Seite. Sie kann auch keine Treppe heruntergehen, während sie lacht.
  • Wenn Mark sagt, “Ich komme in einer Minute wieder”, heißt das übersetzt, “Ich gehe ins Bett und ward nicht mehr gesehen”.
  • Ich kann die Leistung der Pauli-Mannschaft beeinflussen, indem ich den Spielern Beschimpfungen um die Ohren haue – “Meine Herren, jetzt LAUF, Du Heckenpenner!” war noch eines der harmloseren Dinge, die ich gebrüllt habe. Ich kann sie auch zum Sieg schreien und das Ergebnis des Spiels vorhersagen. Die offizielle Ankündigung, dass ich das neue Team-Maskottchen werde, steht unmittelbar bevor.

On The Road with Mum and Dad.

Things you experience when spending two days with your parents (at IKEA and in the Netherlands, respectively):

  • My Dad suddenly urging Mum and me onwards in IKEA: “Quick, we have to leave this department!” – “What? Why?!” – “Because I’ve just set half of the egg timers and don’t want to get caught!”
  • My parents getting slightly nervous whenever I’m taking a bend: “You do realize that the car should stay on all four wheels, don’t you?!”
  • Dad buying my Mum a Kinder Surprise which she then shared with me while Dad assembled the contents – family teamwork as its best.
  • Having lunch in the Netherlands and being rather confused about the tiny amount of chips and salad accompanying the food; it took a timid question on my part to realize that the waitress is going to bring us more side dishes as soon as the bowls on the table are emptied. Needless to say that the poor girl had to replenish four times.
  • Dad giving the aforementioned girl a tip of 5 Euros – “She is pregnant, she needs the money!”
  • Dad buying the wrong water bottle and getting sugary lemonade instead of plain water. We emptied the bottle altogether – a problem shared is a problem halved.
Dinge, die man erlebt, wenn man mit seinen Eltern zwei Tage unterwegs ist (jeweils bei IKEA und in den Niederlanden):
  • Mein Papa treibt meine Mutter und mich plötzlich bei IKEA voran: “Schnell, wir müssen aus dieser Abteilung raus!” – “Was? Wieso?!” – “Weil ich gerade die Hälfte der Eieruhren gestellt habe und nicht erwischt werden will!”
  • Die Nervosität meiner Eltern bei jeder Kurve, die ich genommen habe: “Dir ist schon klar, dass das Auto in der Kurve auf allen vier Rädern bleiben sollte, oder?!”
  • Mein Papa kauft meiner Mutter ein Überraschungsei, das sie dann mit mir teilt, während Papa den Inhalt zusammenbaut – familiäre Gemeinschaftsarbeit, wie sie sein sollte.
  • Mittagessen in den Niederlanden – zu unserer Verwirrung gab es zum Essen nur minimale Portionen an Pommes und Salat. Erst die zaghafte Nachfrage meinerseits führte zur Klärung: Die Kellnerin bringt weitere Beilagen, sobald die Schüsseln auf dem Tisch leer sind. Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass das arme Mädchen viermal nachfüllen musste.
  • Papa gibt dem eben erwähnten Mädchen 5 Euro Trinkgeld – “Die ist schwanger, die braucht das Geld!”
  • Papa kauft die falsche Wasserflasche und kriegt eine zuckrige Limonade statt einfachem Wasser. Wir haben die Flasche dann zusammen geleert – geteiltes Leid ist halbes Leid.