The Purpose in Life.

Sometimes I wonder about my purpose in life. At least I think I should have a purpose in life – otherwise, what’s the reason for living anyway? I am usually a rather confident and happy person, but thinking about the aforementioned purpose (or in my case, lack of it) sometimes leaves me utterly depressed. As I have written earlier, I am generally and genuinely happy with my life, but being happy is a result, rather than a purpose in life. Or is it?

When I was younger, I wanted to become a writer, a journalist, a Pulitzer Prize winner, and I wouldn’t have said “No, thanks” to the Noble Prize either. I am a bit more realistic nowadays, but I still would like to write more and in-depth about topics I am interested in. Additionally, I wanted to have children, a whole bunch actually, and while this is still possible, I have also become more realistic about my possibilities in this area. I love my job, and while teaching is really fulfilling for me, I sometimes wonder, “Is this it?”. I would like to go abroad again, teach at a university in England, glorious England (Ireland would also do), and maybe finally meet that British guy I am looking for (yes, I still have a thing for British blokes). I genuinely even thought about going back to university as a student and finally write the PhD thesis I’ve had in the back of my head for 10 years now. My current life is really nice and settled, and maybe that’s the thing bothering me: There is nothing challenging about it. While I prefer stable and secure life conditions, I am actually starting to get bored. I need more mental and emotional input, and right now I don’t know where to get this from, which is why I am suddenly entertaining thoughts of applying for jobs in Great Britain or looking for PhD fundings. I need something to keep my mind occupied (and if possible, my heart too), but right now it seems I have to settle for the things I have got, and if this sounds like I am unsatisfied with them,  I can assure you I am certainly not. The thing is: I am happy with my life. I am just not sure whether it’s the life I want.

***

Manchmal frage ich mich, welchen Zweck mein Leben wohl erfüllt. Zumindest sollte mein Leben einen Zweck haben – andernfalls wüsste ich nicht, welchen Grund es gibt, überhaupt zu leben. Ich bin an sich ein durchaus selbstsicherer und glücklicher Mensch, aber wenn ich über den eben erwähnten Lebenszweck nachdenke (oder wie in meinem Fall, der Mangel eines solchen), macht mich das streckenweise extrem depressiv. Wie ich bereits einmal geschrieben habe, bin ich generell wirklich glücklich mit meinem Leben, aber dieses Glücksgefühl ist ein Resultat meines Lebens, nicht der Zweck darin. Oder vielleicht doch nicht?

Als ich jünger war, wollte ich Schriftstellerin werden, Journalistin, Gewinnerin des Pulitzer-Preises, und zum Nobelpreis hätte ich auch nicht nein gesagt. Heutzutage bin ich etwas realistischer, aber ich würde dennoch gerne mehr und intensiver über Dinge schreiben, die mich interessieren. Ich wollte eigentlich auch Kinder haben, sogar einen ganzen Haufen, und auch wenn das immer noch möglich ist, bin ich auch in diesem Bereich realistischer geworden. Ich liebe meine Arbeit, und obwohl mich das Unterrichten wirklich ausfüllt, frage ich mich manchmal, “War’s das?”. Ich würde gerne wieder ins Ausland gehen, an einer Uni in England, wunderbares England unterrichten (Irland täte es auch), und vielleicht endlich mal den englischen Mann meiner Träume treffen (ja, ich habe immer noch eine Schwäche für britische Kerle). Ich hab sogar schon daran gedacht, wieder als Student an die Uni zu gehen und endlich die Doktorarbeit zu schreiben, die mir seit 10 Jahren im Kopf herumschwirrt. Mein derzeitiges Leben ist wirklich schön und beständig, und vielleicht ist es genau das, was mich stört: Es gibt überhaupt keine Herausforderung darin. Obwohl ich stabile und sichere Lebensumstände bevorzuge, fange ich an, mich zu langweilen. Ich brauche mehr mentale und emotionale Eindrücke, und momentan weiß ich nicht, woher ich diese beziehen soll, also fange ich plötzlich an, darüber nachzudenken, mich für eine Stelle in Großbritannien zu bewerben, oder wo man Doktoranden-Stipendien bekommt. Ich brauche irgendetwas, um meinen Intellekt (und falls möglich, mein Herz) in Wallung zu bringen, aber derzeit sieht es so aus, als müsste ich mich mit den Dingen zufrieden geben, die ich habe, und wenn das jetzt so klingt, als wäre ich mit diesen Dingen unzufrieden, dann kann ich nur versichern, dass dem sicherlich nicht so ist. Die Sache ist die: Ich bin glücklich mit meinem Leben. Ich bin mir nur nicht sicher, ob dies das Leben ist, das ich will. 

Advertisements

2 thoughts on “The Purpose in Life.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s