Leo. 1999 – 2011.

His health had gotten worse in the last weeks. It was difficult for him to get up, and sometimes his hindlegs gave way while he was walking. I tried to delay the decision as long as possible, but I knew I was just prolonging his pain. Making the conscious decision to get him to the vet was really hard for me as I felt like a murderer for doing so. I even sat next to him yesterday evening, crying and begging him to tell me what he wanted – was he ready to go, or did he want to live on? But of course he couldn’t tell me so it was my choice in the end. I was crying when I was driving to the vet with him at noon, I was crying when the vet gave him the injection, and I was crying all the way home. Chris had dug a grave yesterday, so I buried Leo in the garden, next to India and Bambino. I know he is in a better place now, but it still hurts.

Seine Gesundheit war in den letzten Wochen immer schlechter geworden. Er hatte Schwierigkeiten, aufzustehen, und manchmal gaben seine Hinterbeine beim Gehen nach. Ich habe versucht, die Entscheidung so lange wie möglich aufzuschieben, aber ich wusste, dass ich nur seine Schmerzen verlängerte. Die bewusste Entscheidung, ihn zum Tierarzt zu bringen, war wirklich hart für mich, weil ich mich deswegen wie ein Mörder gefühlt habe. Ich habe mich gestern abend sogar neben ihn gesetzt und ihn weinend gebeten, mir doch zu sagen, was er will – war er bereit zu gehen, oder wollte er weiterleben? Aber natürlich konnte er mir das nicht sagen, also war es letzten Endes meine Entscheidung. Ich habe geweint, als ich mit ihm heute mittag zur Tierärztin gefahren bin, ich habe geweint, als die Tierärztin ihm die Spritze verabreicht hat, und ich habe auf dem Weg nach Hause geweint. Chris hat gestern ein Grab ausgehoben, also habe ich Leo im Garten beerdigt, neben India und Bambino. Ich weiß, dass er jetzt an einem besseren Ort ist, aber es tut trotzdem weh.

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2 thoughts on “Leo. 1999 – 2011.

  1. Mama 25 July 2011 / 9:50 am

    Ich habe beim Lesen an Mulle gedacht und wurde ganz traurig; mir kamen die Tränen. Ich kann nachempfinden, wie es Dir momentan geht und deshalb drücke ich Dich ganz, ganz fest an mein Herz, meine große, tapfere Cathrin.

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