Leo. 1999 – 2011.

His health had gotten worse in the last weeks. It was difficult for him to get up, and sometimes his hindlegs gave way while he was walking. I tried to delay the decision as long as possible, but I knew I was just prolonging his pain. Making the conscious decision to get him to the vet was really hard for me as I felt like a murderer for doing so. I even sat next to him yesterday evening, crying and begging him to tell me what he wanted – was he ready to go, or did he want to live on? But of course he couldn’t tell me so it was my choice in the end. I was crying when I was driving to the vet with him at noon, I was crying when the vet gave him the injection, and I was crying all the way home. Chris had dug a grave yesterday, so I buried Leo in the garden, next to India and Bambino. I know he is in a better place now, but it still hurts.

Seine Gesundheit war in den letzten Wochen immer schlechter geworden. Er hatte Schwierigkeiten, aufzustehen, und manchmal gaben seine Hinterbeine beim Gehen nach. Ich habe versucht, die Entscheidung so lange wie möglich aufzuschieben, aber ich wusste, dass ich nur seine Schmerzen verlängerte. Die bewusste Entscheidung, ihn zum Tierarzt zu bringen, war wirklich hart für mich, weil ich mich deswegen wie ein Mörder gefühlt habe. Ich habe mich gestern abend sogar neben ihn gesetzt und ihn weinend gebeten, mir doch zu sagen, was er will – war er bereit zu gehen, oder wollte er weiterleben? Aber natürlich konnte er mir das nicht sagen, also war es letzten Endes meine Entscheidung. Ich habe geweint, als ich mit ihm heute mittag zur Tierärztin gefahren bin, ich habe geweint, als die Tierärztin ihm die Spritze verabreicht hat, und ich habe auf dem Weg nach Hause geweint. Chris hat gestern ein Grab ausgehoben, also habe ich Leo im Garten beerdigt, neben India und Bambino. Ich weiß, dass er jetzt an einem besseren Ort ist, aber es tut trotzdem weh.

Britnic.

Friday evening was spent at the Bowling Centre in Enschede, together with some former students of mine. Even though we only bowled for an hour (and concentrated on food and drinks afterwards), I could hardly climb the stairs on Saturday.

Der Freitag abend wurde mit ein paar ehemaligen Teilnehmern in Enschede im Bowling Center verbracht. Obwohl wir nur eine Stunde gekegelt haben (und uns danach dem Essen und Trinken widmeten), konnte ich am Samstag kaum Treppen steigen. 

Today was much more relaxed – Silke, Christoph, Hanne, Ella, Peter, Milena, and me met in the castle garden to celebrate the first Britnic in Münster. It was advertised as a tribute to the Proms, and although there was no classical music, it was still really nice: There was a bagpipe player and a Scottish dance troup, a story teller for the kids, a presentation of Highland Cattle, and you could even get some Porridge and Cider. We spent 4 hours lazing on blankets and listening to Irish/Scottish folk music – I have definitely had worse Sundays.

Der heutige Tag war deutlich entspannter – Silke, Christoph, Hanne, Ella, Peter, Milena und ich trafen uns im Schlossgarten, um das erste Britnic in Münster zu feiern. Es wurde angepriesen als eine Hommage an die Proms, und obwohl es keine klassische Musik gab, war es dennoch sehr nett: Es gab einen Dudelsack-Spieler und eine schottische Tanztruppe, eine Märchenerzählerin für die Kinder, eine Vorführung von Highland Cattle, und man konnte sogar Porridge und Cider bekommen. Wir verbrachten 4 Stunden mit Faulenzen auf der Decke und dem Lauschen von irischem/schottischem Folk – ich hatte definitiv schon schlimmere Sonntage.

Summer in the City.

One of the schools I work for had an Open Day yesterday, followed by a summer party for the staff, starting at 6pm. My intention was to stay for an hour or two, but in the end I went home at 2am. The enchanting backyard was the backdrop for a lively chat with a bunch of people I had just met, but who turned out to be right up my alley. Throughout the evening, I bravely fought off numerous attempts by them to fill me up with Ramazotti, Ouzo, and/or Vodka by sticking to my beloved malt beer. And even though I was one of the very few who stayed sober, I was still the one laughing the hardest and telling the dirtiest jokes. Go figure.

Eine der Einrichtungen, für die ich arbeite, hatte gestern einen “Tag der offenen Tür”, gefolgt von einem Sommerfest für Mitarbeiter, das um 18 Uhr anfing. Ich wollte eigentlich nur für ein oder zwei Stunden bleiben, aber letztendlich fuhr ich um 2 Uhr nach Hause. Der zauberhafte Hinterhof war die Kulisse für eine angeregte Unterhaltung mit ein paar Leuten, die ich zwar gerade erst kennengelernt hatte, aber die genau auf meiner Wellenlänge lagen. Den ganzen Abend lang habe ich übrigens tapfer jedem ihrer Versuche standgehalten, mich mit Ramazotti, Ouzo und/oder Wodka abzufüllen, indem ich mich an meinem geliebten Malzbier festhielt. Und obwohl ich als eine der wenigen nüchtern geblieben bin, habe ich dennoch am meisten gelacht und die dreckigsten Witze erzählt. Kaum vorstellbar.