An afternoon at the Irish Sea.

The weather smiled on us today – it was cloudy from time to time, but there were sunbeams in between. Our first stop after the extensive breakfast (Irish breakfast for me! Yes!) was Trinity College, the oldest University not only in Dublin, but throughout Ireland. It’s a monumental campus with stunning buildings and parks right in the city centre – terrific. Andrea convinced me to cough up the 9 Euro admission fee for the Library and the Book of Kells, and all I can say is: Thanks, Andrea! The Book of Kells was already impressive enough, but when we entered the Long Room of the Library…. There are people who get sentimental by looking at art, or when listening to a certain song, or by looking at pictures of their children. With me, it’s books: There is not much else (on a material level) I cherish more than the written word. And this library just swept me off my feet – I seriously had to blink away some tears as I was so overwhelmed by the impact. Unfortunately it’s not allowed to take pictures so I had to include one I found on the internet, but maybe the image reflects why this library is worth a visit. By the way, Andrea was so taken by the campus that she is starting to save money for her daughter Nele to attend Trinity in 10 years’ time. Naturally, Nele does not have a say in this.

Afterwards we went to the Dublin Castle and then to the Guinness Storehouse where we discovered – much to our dismay – that you have to book a tour worth 15 Euros to be able to enter the shop. Not with us, Guinness – we were ready to carelessly throw money at you, but we wanted to get some shirts in exchange. Especially as you can get those shirts anywhere else in town. So we went back to the city centre and had a stopover in a fantastic little bakery (guess who was the hungry one). In passing, we went shopping: Andrea and I now own enough tops to disguise ourselves alternately as a Trinity student, a Guinness employee, or a pub waitress – a week long. Whether we get the excess baggage back to Germany is another story altogether.

Back in the city centre we had the best idea of the entire trip and went by train to Howth, a small coastal village. The train had a breakdown en route so we had to alight and walk some kilometres through the middle of nowhere, but at this point Andrea and I were used to sorrow – and besides, the sun was finally shining. In fact, it positively roasted us which together with the sea air gave us an almost Mediterranean holiday feeling. Eventually we reached Howth, and what can I say: It was worth it. And how – the village is beautifully located, with a little marina, an island just outside the cove, and several sights. After a visit at the old cemetery and the derelict abbey, we strolled along the Irish Sea and ate some seafood at the promenade. Marvellous.

The next trip to Dublin and/or Howth is already scheduled even though it was raining cats and dogs when we returned to Dublin. But maybe the city is just sad that the two singing German ladies have to leave.

Das Wetter war heute gnädiger mit uns – es gab zwar hin und wieder Wolken, aber zwischendurch schien immer wieder die Sonne. Unser erster Stop nach dem ausgiebigen Frühstück (Irish Breakfast für mich! Yes!) war das Trinity College, die älteste Universität nicht nur in Dublin, sondern in ganz Irland. Ein wirklich monumentaler Campus mit traumhaften Bauten und Parkanlagen mitten in der Innenstadt – fantastisch. Andrea hat mich überredet, die 9 Euro Eintritt für die alte Bibliothek und das Book of Kells zu berappen, und ich kann nur sagen: Danke, Andrea! Das Book of Kells war schon beeindruckend genug, aber als wir dann in den Long Room der Bibliothek kamen… Es gibt Menschen, die werden bei alten Gemälden sentimental, oder bei einer bestimmten Musik, oder auch bei Fotos ihrer Kinder. Bei mir sind es Bücher: Es gibt fast nichts (auf einer materiellen Ebene), das mir mehr bedeutet als das geschriebene Wort. Und diese Bibliothek hat mich geradezu umgehauen – ich musste ernsthaft ein paar Tränchen wegblinzeln, so überwältigt war ich von dem Eindruck. Leider darf man in der Halle keine Fotos machen, darum habe ich unten eins eingefügt, das aus dem Internet stammt, aber vielleicht gibt dieses Bild wieder, warum diese Bibliothek so sehenswert ist. Andrea war übrigens von dem gesamten College-Komplex so angetan, dass sie jetzt anfängt zu sparen, um Nele in 10 Jahren ein Studium in Dublin zu ermöglichen. Egal, ob Nele will oder nicht.

Anschließend waren wir in der Burg von Dublin und danach in der Guinness-Brauerei – wo wir zu unserer Irritation feststellen mussten, dass man den dazugehörigen Shop nur betreten kann, wenn man vorher die Tour für 15 Euro mitgemacht hat. Nicht mit uns, Guinness – wir waren bereit, Dir unser Geld in den Rachen zu schmeißen, aber eben nur mit diversen T-Shirts als Gegenwert. Zumal es die Shirts ja auch woanders zu kaufen gibt. Also sind wir wieder abgezogen und haben auf dem Rückweg in die Innenstadt in einer ganz fantastischen kleinen Bäckerei eine Zwischenstation gemacht (ratet, wer von uns Beiden hungrig war). Ganz nebenbei waren wir übrigens noch shoppen: Andrea und ich haben jetzt so viele neue Oberteile, dass wir uns eine Woche lang abwechselnd als Trinity-Studentin, Mitarbeiterin von Guinness oder als Kellnerin verkleiden könnten. Ob wir das Übergepäck mit nach Deutschland kriegen, sei jetzt erstmal dahin gestellt.

Zurück in der Innenstadt hatten wir die beste Idee der gesamten Reise und sind mit dem Zug nach Howth gefahren, einem kleinen Ort an der Küste. Der Zug hatte übrigens zwischendurch eine Panne, so dass wir aussteigen und ein paar Kilometer durch die Walachei laufen mussten, aber an dem Punkt waren Andrea und ich schon Kummer gewohnt – und außerdem schien mittlerweile die Sonne. Sie brannte sogar förmlich auf uns herunter, was zusammen mit der Seeluft auf einmal für mediterrane Urlaubsstimmung bei uns sorgte. Letzten Endes kamen wir wohlbehalten in Howth an, und was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Und wie – das Dörfchen ist traumhaft gelegen, mit einem kleinen Luxushafen, einer Insel vor der Bucht, und diversen Sehenswürdigkeiten. Nach dem Besuch beim alten Friedhof und der verfallenen Abtei schlenderten Andrea und ich eine Runde am irischen Meer entlang und aßen Meeresfrüchte an der Hafenpromenade. Großartig.

Der nächste Urlaub nach Dublin bzw. Howth ist fest eingeplant, auch wenn es bei unserer Rückkehr nach Dublin wieder geschüttet hat wie aus Eimern. Aber wahrscheinlich ist die Stadt einfach nur traurig, dass die singenden deutschen Mädels zurück nach Hause müssen.

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3 thoughts on “An afternoon at the Irish Sea.

  1. silke 11 June 2011 / 9:03 am

    Wie schön ist das denn! Phantastische Bilder!! Das sieht alles ganz großartig aus und Ihr hattet bestimmt eine ganz tolle Zeit :-) **

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  2. Andrea 12 June 2011 / 12:55 pm

    Es war ganz wundervoll!! Das wird auf jeden Fall wiederholt, nur mit hoffentlich etwas mehr Zeit ;)

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    • Tinka 12 June 2011 / 1:59 pm

      Das sehe ich genauso – beim nächsten Mal lassen wir uns ganz viel Zeit…. ;o)

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