And rested on the seventh day.

My week was busy – really busy. Apart from Wednesday afternoon and Thursday evening, I spent pretty much every waking hour either teaching, talking to (potential) customers, or doing paperwork. It was worth it – I got a major contract and another deal might be closed next week.

Yesterday was the “German Further Education Day”, and I and some other organisations presented our institutes at the Regional Council in Münster. It was a very entertaining day, with music and jugglers and visits from friends, and I was able to socialize with a lot of interesting people. In the afternoon, I looked after Hanne and Ella and watched football with their parents and Nüsse. And in the evening, I went to Essen to celebrate Stefan’s birthday at the Sailor’s Pub where I met Gunnar and Jule again.

Meine Woche war anstrengend – sehr anstrengend. Mal abgesehen von Mittwoch nachmittag und Donnerstag abend habe ich jede Minute entweder mit Unterrichten, Gesprächen mit (potentiellen) Kunden, oder Papierkram verbracht. Es hat sich gelohnt – ich habe einen großen Auftrag an Land gezogen und ein weiterer Auftrag wird vielleicht nächste Woche klargemacht.

Gestern war der “Deutsche Weiterbildungstag“, und ich und andere Organisationen haben unsere Einrichtungen im Regierungspräsidium in Münster vorgestellt. Es war ein sehr unterhaltsamer Tag, mit Musik und Jongleuren und Besuchen von Freunden, und ich konnte viele Kontakte mit interessanten Menschen knüpfen. Nachmittags habe ich auf Hanne und Ella aufgepasst und mit ihren Eltern und Nüsse Fußball geschaut. Und abends bin ich nach Essen gefahren, um im Sailor’s Pub Stefans Geburtstag zu feiern, bei dem ich Gunnar und Jule wiedergesehen habe.

Sunbeams.

I had a very relaxed afternoon: First, I went for a walk in the Teutoburg Forest where I climbed up 256 stairs (moan!) to enjoy a rather splendid view of the area, and afterwards I drove to Münster, sat at the channel, and just watched: pedestrians, runners, cyclists, oarsmen, dogs, ships, and the water. Sometimes I wonder if I am the only person who enjoys things like that.

Ich hatte einen sehr entspannten Nachmittag: Zuerst bin ich im Teutoburger Wald spazieren gegangen und dort 256 Stufen emporgeklettert (ächz!), um einen wunderbaren Ausblick über die Gegend zu haben, und danach bin ich nach Münster gefahren, habe mich an den Kanal gesetzt und einfach beobachtet: Fußgänger, Jogger, Radfahrer, Ruderer, Hunde, Schiffe, und das Wasser. Manchmal frage ich mich, ob ich der einzige Mensch bin, dem solche Sachen Spaß machen.


Pepino.

The Solanum muricatum was a generous donation by Silke’s parents. Once implanted, it grew to a respectable size and almost devoured the berry bushes. Chris cut it down today and found some fruits which look a bit too green to me (I remember them as being yellowish). I hope they will after-ripen in my kitchen. So here’s to you, Siegfried and Renate – it’s not a full wheelbarrow yet, but I am slowly working my way up there.

Die Melonenbirne (Solanum muricatum) war eine großzügige Spende von Silke´s Eltern. Nachdem sie eingepflanzt worden war, wuchs sie zu einer beachtlichen Größe heran und hat fast die Beerensträucher verschlungen. Chris hat sie heute zurückgeschnitten und fand dabei einige Früchte, die mir noch ein wenig grün erscheinen (in meiner Erinnerung waren sie gelblicher). Ich hoffe, sie reifen in meiner Küche noch nach. Nur für Euch, Siegfried und Renate – es ist noch keine Schubkarre voll, aber ich arbeite mich langsam hoch.

A voyage into the brain and the rectum.

It was time to meet the guys in Essen again, so our starred chef Jule served a delicious dinner which did not only get the thumbs up from Gunnar, but from all of us. Sascha is obviously hormonally unchallenged and/or swamped as his topics ranged from cup sizes (“I checked what size I would have to wear!”) to the weird theory that your sex life will drastically change once you hit the fifties (I am not going to elaborate on this). So when he scrapped his wineglass in the end, it didn’t come as a big surprise. All in all, another amazingly funny evening with my friends – and more compliments for my new hair style. Should have cut it sooner.

Es war mal wieder an der Zeit, die Leute aus Essen zu treffen, also servierte unsere Sterneköchin Jule ein köstliches Abendessen, das nicht nur von Gunnar, sondern von uns allen die volle Punktzahl erhielt. Sascha ist offensichtlich hormonell unterfordert/übersättigt, da seine Themen sich von der Körbchengröße (“Ich hab mal überprüft, welche Größe ich so tragen müsste!”) bis hin zu der seltsamen Theorie erstreckten, dass das Sexleben sich ab dem 50. Lebensjahr dramatisch ändert (ich werde das hier nicht näher ausführen). Dass er am Ende noch sein Weinglas geschrottet hat, war dann keine große Überraschung mehr. Zusammengefasst war es mal wieder ein wirklich lustiger Abend mit meinen Freunden – und es gab erneut Komplimente für meine neue Frisur. Ich hätte mir die Haare schon viel früher abschneiden sollen.


Vacker.

Katarina and Anita took part in one of my English courses, and yesterday we had a barbeque together with their partners Daniel and Martin. With temperatures around 22°C, we sat on the balcony until 1am and shared some very funny childhood stories. Highlights were undoubtedly the animal noises some people do during sex, the Swedish word for “nice” which strangely enough sounds a lot like “fucka” (but is actually written “vacker”), and Daniel’s nipples which get high on carbohydrates.

Katarina und Anita haben an einem meiner Englisch-Kurse teilgenommen, und zusammen mit ihren Partnern Daniel und Martin haben wir gestern einen Grillabend gemacht. Bei Temperaturen um die 22°C saßen wir bis 1 Uhr auf dem Balkon und gaben einige sehr lustige Kindheitsgeschichten zum Besten. Höhepunkte waren zweifellos die Tiergeräusche, die einige Menschen beim Sex von sich geben, das schwedische Wort für “schön”, das merkwürdigerweise wie “ficka” klingt (aber “vacker” geschrieben wird), und Daniel’s Brustwarzen, die sich von Kohlehydraten ernähren.

Tuesday morning.

My holiday is now officially over. All the courses have started again which means getting up at 5.45 am and leaving the house at 6.30 am (at least on Tuesdays. The other days aren’t as bad). I am not exactly a morning bird so I really need to force myself out of bed. But sometimes you are rewarded with a breathtaking view out of the bedroom window.

Mein Urlaub ist jetzt offiziell vorbei. Alle Kurse haben wieder angefangen, was wiederum bedeutet, dass ich um 5.45 Uhr aufstehe und um 6.30 Uhr das Haus verlasse (zumindest am Dienstag. Die anderen Tage sind nicht ganz so schlimm). Ich bin nicht direkt ein Frühaufsteher, also muss ich mich immer aus dem Bett quälen. Aber manchmal wird man mit einem atemberaubenden Blick aus dem Schlafzimmer-Fenster belohnt.


Those were the days.

I love my job as a teacher, particularly having my own language school. When I was at university, I always scoffed at the idea of being a teacher because I couldn’t imagine myself in front of two dozen kids without making them cry at some point during the lesson. But adults seem to like my verbal abuse, or at least they can cope better with it.

But sometimes I miss working in the event business, and so I am happy to catch the occasional odd job at a concert. Yesterday and the day before I worked for Supertramp who were starting their European tour: One day rehearsals, the other night the concert. It was awesome to meet the guys again: Akki, Rolf, Rainer, Stefan, Ernie, and the others from our crew; Simon the lighting guy from the Metallica tour; Chris D from Catering whom I first met 15 years ago at the LOTD tour; Chris T who taught me some guitar tabs when we worked at Santana. Sometimes the job is really tough and lasts about 20 hours, but the last two days were easy-peasy – I pretty much did f*ck all and ate my way through (the English!) catering. And I just love the atmosphere backstage: the tension building up towards the concert, the improvised repairs, the last minute orders, the humming noise of the audience just before the start. I miss those adrenaline kicks from time to time.

Ich liebe meine Dozententätigkeit, besonders den Umstand, dass ich meine eigene Sprachenschule habe. Als ich an der Uni war, habe ich mich immer darüber lustig gemacht, dass ich mal als Lehrer arbeiten könnte, da ich mir nicht vorstellen konnte, vor zwei Dutzend Kindern zu stehen, ohne sie mindestens einmal im Unterricht zum Weinen zu bringen. Aber Erwachsene scheinen meine Beleidigungen zu mögen, oder zumindest können sie damit besser umgehen.

Aber manchmal vermisse ich die Arbeit in der Event-Branche, und von daher bin ich ganz froh, wenn ich ab und zu den einen oder anderen Job bei einem Konzert abstaube. Gestern und vorgestern habe ich bei Supertramp gearbeitet, die ihre Europa-Tournee gestartet haben: Ein Tag war Probe, am anderen Tag das Konzert. Es war super, die Jungs wiederzutreffen: Akki, Rolf, Rainer, Stefan, Ernie und die anderen von unserer Crew; Simon, der Lichttechniker von der Metallica-Tour; Chris D aus dem Catering, den ich das erste Mal vor 15 Jahren bei der LOTD-Tour getroffen habe; Chris T, der mir ein paar Gitarrengriffe beigebracht hat, als wir bei Santana gearbeitet haben. Manchmal ist der Job richtig anstrengend und dauert ungefähr 20 Stunden, aber die letzten beiden Tage waren locker – ich habe mehr oder weniger gar nichts gemacht und mich durch das (englische!) Catering gefressen. Und ich liebe einfach die Atmosphäre backstage: die Spannung, die sich zum Konzert hin aufbaut, die improvisierten Reparaturen, die Befehle in der letzten Minute, das summende Geräusch der Zuschauer kurz vor dem Beginn. Ich vermisse diese Adrenalinschübe von Zeit zu Zeit.