Germany: 12 points! – Are you serious?!

Every year, Silke organises a Eurovision Song Contest evening where you have to bring either food or beverages from the country you support. First, I had chosen Georgia because their song was one of the few that didn’t make me want to puncture my eardrums. But after looking at Georgian recipes on the internet and realising that I had the choice between ox tongue in sour cream or liver in pomegranate gravy (I am not making this up), I did a last-minute switch to Greece. After all, tzatziki, olive bread, and honey nuts always go down well.

We endured A LOT of horrible performances and cheered when Lena finally entered the stage. But nobody seriously thought she could win that thing – I guess that none of us actually believed the media hype, even though the song is nice and she is a likeable person. And then the results were coming in. The first times Germany got points we were rejoicing again. But then the room fell silent as more and more points for Germany were counted. To be honest: We were gobsmacked. 12 points from countries like Estonia or Slovakia? When it was obvious that the margin was big enough to win, nobody cheered. We were too stunned. And I think I still am.

Silke organisiert jedes Jahr einen Eurovision Song Contest-Abend, bei dem man Essen oder Getränke aus dem Land mitbringen muss, das man unterstützt. Zuerst hatte ich mich für Georgien entschieden, da deren Lied eines der wenigen war, bei dem ich mir nicht direkt das Trommelfell durchstechen wollte. Aber nachdem ich mir einige georgische Rezepte im Internet angeschaut hatte und feststellen musste, dass ich die Wahl zwischen Rinderzunge in saurer Sahne oder Leber in Granatapfelsoße hatte (Ich denke mir das nicht aus!), bin ich in letzter Minute  zu Griechenland umgeschwenkt. Tzatziki, Olivenbrot und Honignüsse gehen halt immer.

Wir mussten EINE MENGE furchtbarer Auftritte ertragen und haben gejubelt, als Lena endlich auf die Bühne kam. Aber niemand hat ernsthaft gedacht, dass sie das Ding gewinnt  – ich glaube, keiner von uns hat sich vom Medienrummel einlullen lassen, auch wenn das Lied nett ist und sie sympathisch wirkt. Und dann wurden die Ergebnisse vorgelesen. Bei den ersten Punkten für Deutschland haben wir wieder gejubelt. Aber der Raum wurde still, als immer mehr Punkte für Deutschland gezählt wurden. Um ehrlich zu sein: Wir waren platt. 12 Punkte von Ländern wie Estland und der Slowakei?! Als es offensichtlich war, dass der Vorsprung für den ersten Platz reichte, hat niemand gejubelt. Wir waren alle zu fassungslos. Und ich glaube, ich bin es immer noch.


I could…

… talk about how Detti and I went to the art market, only to return 30 minutes later because it was too hot, too crowded, and too geriatric (as Detti put it, “The average visitor seems to be 73 years old…”). I could write about how the (actually quite lush) park in Herten lived up to the reputation of the city – we stumpled across a set of syringes and parts of a gun. I could tell you how we bought some take-away kebab and chips, and when walking home with the food, decided to get some ice cream – “for the road!” I could talk about how Detti found some obscure Russian live stream so that I could watch the Germany ice hockey match, and what a weird experience it was to listen to the Russian commentator (“Germani kontra!”). I could write about the burping contest which Detti won hands down. I could tell you how we watched funny and sometimes touching videos and shed some tears.

But maybe I just tell you how happy I am to have a friend like Detti.

Ich könnte darüber reden, wie Detti und ich zum Kunstmarkt gegangen sind, nur um nach 30 Minuten wieder umzukehren, da es zu heiß, zu überfüllt, und zu geriatrisch war (wie Detti so schön sagte, “Der Durchschnittsbesucher scheint 73 Jahre alt zu sein…”). Ich könnte schreiben, wie der (eigentlich ziemlich üppige) Park von Herten dem Ruf der Stadt gerecht wurde – wir sind über ein Spritzen-Set und Teile einer Waffe gestolpert. Ich könnte Euch erzählen, wie wir Kebab und Pommes gekauft und uns dann, während wir mit dem Essen zu Detti gegangen sind, noch schnell für ein Eis entschieden haben – “für den Weg!”. Ich könnte darüber reden, wie Detti einen obskuren russischen Live-Stream gefunden hat, damit ich das deutsche Eishockey-Spiel sehen konnte, und was für eine merkwürdige Erfahrung es war, dem russischen Kommentator zuzuhören (“Germani kontra!”). Ich könnte über den Rülps-Wettbewerb schreiben, den Detti problemlos gewonnen hat. Ich könnte Euch erzählen, wie wir lustige und manchmal sehr rührende Videos geschaut und ein paar Tränchen verdrückt haben.

Aber vielleicht erzähle ich Euch einfach, wie froh ich bin, eine Freundin wie Detti zu haben.


Back to the Past.

As my week was rather depressing, I made the conscious decision to spend the long Whitsun weekend with friends to lighten up my mood. I spent the Saturday with Gunnar and Jule at the Spektakulum, a medieval festival, where some friends, including Janina and Sascha, were taking part in the activities. The weather was splendid, the food was yummy, and it was an interesting experience all round. The day died away with an evening at the Sailor’s Pub, in the lovely company of Martina, Stefan, and Nele.

PS: A big “Thank you” to my Dad who kept me up-to-date with the latest ice hockey results!

Da meine Woche ziemlich deprimierend war, habe ich mich bewusst dazu entschlossen, das Pfingstwochenende mit Freunden zu verbringen, um mich etwas aufzumuntern. Den Samstag habe ich mit Gunnar und Jule beim Spektakulum verbracht, einem Mittelalter-Fest, an dem einige Freunde (unter anderem Janina und Sascha) teilnahmen. Das Wetter war fantastisch, das Essen lecker, und es war eine rundherum interessante Erfahrung. Der Tag klang mit einem Abend im Sailor´s Pub aus, in der wunderbaren Gesellschaft von Martina, Stefan und Nele.

PS: Ein großes Dankeschön an meinen Papa, der mich über die Eishockey-Ergebnisse auf dem Laufenden gehalten hat!


Bambino. 2005 – 2010.

The vet couldn’t say what had gotten him. It could have been a car, or a mower. Maybe he got stuck in one of those traps the hunters set up in the woods (illegally, by the way). All she could say was that his right hind leg had been destroyed, and it had happened at least three days ago. He could barely walk, had a fever, and probably already a sepsis. The fact that he made it home, even if it took him three days, was remarkable. Even more remarkable was the fact that he made it into the house. How he got over the 5 feet fence – God only knows. The vet said he probably came home because he wanted to die there. I couldn’t grant him this last wish because the injury was so bad that I took him straight to the vet. But he didn’t die alone, and this is at least something.

I am so sad.

Die Tierärztin konnte nicht sagen, was ihn erwischt hat. Es könnte ein Auto gewesen sein, oder eine Mähmaschine. Vielleicht ist er auch in eine der Fallen geraten, die die Jäger im Wald aufstellen (übrigens illegalerweise). Sie konnte nur sagen, dass sein rechtes Hinterbein völlig zerstört war, und dass es vor mindestens 3 Tagen passiert ist. Er konnte kaum laufen, hatte Fieber, und wahrscheinlich bereits eine Blutvergiftung. Dass er es überhaupt nach Hause geschafft hat, auch wenn es drei Tage gedauert hat, war schon bemerkenswert. Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass er es ins Haus geschafft hat. Wie er über den 1,50 m hohen Zaun gekommen ist, weiß nur Gott allein. Die Tierärztin sagte, dass er wahrscheinlich nach Hause kam, um hier zu sterben. Ich konnte ihm diesen letzten Wunsch nicht erfüllen, weil die Verletzung so schwer war, dass ich ihn direkt zur Tierärztin gebracht habe. Aber er ist nicht alleine gestorben, und das ist schon mal was.

Ich bin so traurig.


24 hours away from home.

Surprise, surprise – I was in Essen again. This time, it wasn’t only dinner, but also party time. After eating at Sascha’s place, we went to the turock (great music!) and afterwards to the Egobar to visit Doc. Gunnar, Jule and I were home at about 6.30am, got up at 1.30pm, had a relaxed breakfast together, and at 3pm I drove to Detti where I spent an amusing afternoon.

Überraschung – ich war mal wieder in Essen. Dieses Mal war ich nicht nur zum Abendessen, sondern auch zum Feiern dort. Nachdem wir bei Sascha gegessen haben, sind wir ins turock gegangen (klasse Musik!), und danach in die Egobar, um Doc zu besuchen. Gunnar, Jule und ich waren um ca. 6.30 Uhr zuhause, standen um 13.30 Uhr auf, hatten ein entspanntes Frühstück zusammen, und um 15 Uhr bin ich zu Detti gefahren, bei der ich einen amüsanten Nachmittag verbracht habe.

Highlights der letzten 24 Stunden:

  • “Hast Du Paranormal Activity gesehen? … Verdammt, ich hab den Senf vergessen!”
  • Mein Haarvolumen wurde dank Jule und Janina nicht nur maximiert, sondern geradezu verzehnfacht.
  • Bei einer bestimmten Unterhaltung hatte mein Kopf kurzfristig die gleiche Farbe wie meine Bluse.
  • Sascha hat Janina den Frosch gezeigt.
  • “Give me five!”
  • “Baum fällt!”
  • “Da ist eine Verkehrsinsel… DA IST EINE VERKEHRSINSEL!!!”
  • “Lohnt es sich zu winken?”
  • Das Käse und der Hand.
  • Jule’s Schokokuchen.
  • “It could have been better, but it could also have been worsh.”
  • “Sternekinder! STERNEKINDER!”


Labour Day.

Today is Labour Day (at least in Germany). Fitting to that, I did some work in the garden. Especially now that I am expecting some visitors next weekend.

Heute ist (zumindest in Deutschland) der Tag der Arbeit. Passend dazu habe ich was im Garten getan. Vor allem, weil ich nächstes Wochenende ein paar Besucher erwarte.